GDL-Jugend

Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

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Urlaub

Urlaub gibt es in verschiedenen Varianten. Der Erholungsurlaub ist der wohl bekannteste. Der Gesetzgeber gönnt Dir wie folgt Erholungsurlaub:
- min. 25 Werktage (21 Arbeitstage) bis zum 18. Lebensjahr
- min. 24 Werktage (20 Arbeitstage) ab dem 18.Lebensjahr.
Mit Werktagen sind im Allgemeinen Montag bis Samstag gemeint. Arbeitstage hingegen Montag bis Freitag.

Für den Bildungsurlaub gibt es allerdings kompliziertere Regelungen. Denn der ist von Bundesland zu Bundesland völlig verschieden. Während zum Beispiel Sachsens Gesetze keinen Bildungsurlaub kennen, gibt es im benachbarten Sachsen-Anhalt bis zu fünf Tage Weiterbildung mit Anrechnung auf die Arbeitszeit. Bindend ist hierbei der Sitz des Unternehmens.

Sonderurlaub ist Arbeitsbefreiung und muss, auch wie der Bildungsurlaub, extra beantragt werden.

Der Ausbildungsvertrag verweist meist auf einen Tarifvertrag. In dem können Dir sogar günstigere Ansprüche zugesprochen werden.

Deine Urlaubsplanung sollte aber nicht Deiner Ausbildung im Wege stehen. An bestimmten Ausbildungsabschnitten kann Dir der Ausbilder daher Urlaub versagen. Urlaubsverbot gibt's auch während der Berufsschulzeit.

Krankheit oder Urlaub? Bist du während Deines Urlaubs krank, werden Dir diese betreffenden Tage gut geschrieben.
Aprospos gut schreiben. Urlaub mit ins nächste Jahr nehmen - zum Beispiel eben wegen Krankheit - ist möglich. Hierbei sollte der Resturlaub allerdings schnellstmöglich abgefeiert werden.

In diesem Sinne: Schön' Urlaub