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Arbeits- und Wegeunfälle

Der Arbeitsunfall passiert während der Arbeit. Auch Unfälle während der Pausen, die der Erholung dienen um die Arbeit ausführen zu können, zählen dazu.
Allerdings nur dann, wenn Arbeit und Pausen auch direkt zur versicherten Tätigkeit gehören. Das schließt eine Nutzung, zum Beispiel von Maschinen in der Werkstatt zu privaten Zwecken aus.
Die "Klassiker" der Arbeitsunfälle bei der Eisenbahn sind zum Beispiel das Umknicken oder Stolpern im Gleisbereich oder ungenügende Trittsicherheit beim Ausstieg aus Fahrzeugen.

Der Wegeunfall ist kein Arbeitsunfall, ist aber dennoch so versichert.
Er umfasst den direkten und sinnvollen Weg zwischen Haustür und Arbeit. Weichst du wegen einer Fahrgemeinschaft - mehrere Kollegen nutzen ein Auto für den Arbeitsweg - vom Weg ab, bleibt der Versicherungsschutz erhalten.
Dauert die Abweichung, zum Beispiel wegen eines "schnellen" Einkaufs bis zu zwei Stunden, bist du bei der Rückkehr zum eigentlichen Arbeitsweg wieder versichert.

Versicherungsträger sind Berufsgenossenschaften und Unfallkassen (für die uns ist das die EUK). Bei einem Arbeits- oder Wegeunfall informierst du umgehend deinen Ausbilder.
Notfalls ist der Besuch des sogenannten Durchgangsarztes ("D-Arzt") oder einer Klinik nötig.
Dort sagst du gleich am Empfang Bescheid, dass es sich um einen Arbeits- oder Wegeunfall handelt.
Das erspart dir mitunter unnötiges Warten und gelangweiltes Zeitschriften lesen.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass du diese Information nicht wirklich brauchst.


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